slorify.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Webdesign- und Webentwicklungsdienstleistungen von Slorify (Inhaber: Benjamin Köckritz, c/o Benjamin Köckritz, Pappelallee 64, 10437 Berlin).

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche zwischen Slorify (Einzelunternehmen, Inhaber Benjamin Köckritz, c/o Benjamin Köckritz, Pappelallee 64, 10437 Berlin — nachfolgend „Slorify" oder „Anbieter") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde") geschlossenen Verträge über die Erstellung, Gestaltung, Programmierung, Pflege, Wartung und/oder Hosting-Vermittlung von Webseiten, Online-Auftritten und damit verbundenen Leistungen.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

(4) Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.

§ 2 Vertragsschluss, Angebote

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website slorify.com sowie in Werbemitteln (E-Mails, Anschreiben) stellt kein bindendes Angebot im Sinne von § 145 BGB dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum). Preisangaben dienen ausschließlich der Orientierung. Maßgeblich ist allein das vom Anbieter individuell erstellte Angebot.

(2) Der Kunde gibt durch Annahme des individuellen Angebots ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung seitens Slorify (per E-Mail genügt) oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande.

(3) Schweigen seitens Slorify auf eine Anfrage gilt nicht als Annahme.

§ 3 Leistungsumfang, Pakete

(1) Slorify bietet folgende Hauptleistungen an:

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung. Werbeaussagen (z. B. „14 Tage Lieferzeit", „Festpreis") sind unter den dort genannten Bedingungen verbindlich; Abweichungen werden im individuellen Angebot ausgewiesen.

(3) Slorify ist berechtigt, zur Erfüllung des Vertrages Subunternehmer (z. B. Texter, Fotografen, Hosting-Anbieter) hinzuzuziehen. Die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt bei Slorify.

(4) Eine bestimmte Auffindbarkeit/Position der Webseite in Suchmaschinen (Ranking) ist nicht geschuldet. SEO-Optimierungen werden nach anerkannten Standards umgesetzt; ein Erfolg hängt von zahlreichen Faktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs von Slorify liegen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Logos, Farbvorgaben, Zugangsdaten und Materialien rechtzeitig, vollständig und in geeigneter digitaler Form bereitzustellen.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen von ihm bereitgestellten Inhalten sämtliche erforderlichen Rechte innehat (insbesondere Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Lizenzen für Stockmaterial). Er stellt Slorify von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Rechtsverletzung durch die bereitgestellten Inhalte resultieren.

(3) Verzögerungen, die auf fehlende oder verspätete Zulieferung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten von Slorify. Vereinbarte Lieferzeiten verlängern sich entsprechend. Erfolgt die Zulieferung trotz Mahnung mit angemessener Frist nicht, ist Slorify berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und bereits erbrachte Leistungen anteilig in Rechnung zu stellen.

(4) Der Kunde benennt einen festen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis.

§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen

(1) Alle Preise verstehen sich in Euro. Da Slorify die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nimmt, wird Umsatzsteuer nicht ausgewiesen.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsstaffelung:

(3) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum auf das angegebene Bankkonto zu zahlen. Bei Zahlungsverzug fallen Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (5 Prozentpunkte über Basiszinssatz für Verbraucher; 9 Prozentpunkte für Unternehmer, § 288 BGB) an, zuzüglich einer Mahnpauschale von 40 € gegenüber Unternehmern (§ 288 Abs. 5 BGB).

(4) Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist.

§ 6 Lieferzeit, Abnahme

(1) Die im Angebot angegebene Lieferzeit (z. B. „14 Tage") beginnt mit Eingang der Anzahlung und Bereitstellung sämtlicher vom Kunden benötigten Materialien.

(2) Slorify zeigt dem Kunden die Fertigstellung schriftlich (z. B. per E-Mail) an. Der Kunde ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 7 Kalendertagen auf erkennbare Mängel zu prüfen und schriftlich abzunehmen oder konkrete Beanstandungen mitzuteilen.

(3) Erfolgt innerhalb dieser Frist weder eine Abnahme noch eine substantiierte Mängelrüge, gilt die Leistung als abgenommen. Eine Inbetriebnahme/Live-Schaltung der Webseite gilt ebenfalls als Abnahme.

(4) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 6a Änderungswünsche und Korrekturschleifen

(1) Im Festpreis enthalten sind bis zu zwei Korrekturschleifen nach Vorlage des ersten Designentwurfs. Eine Korrekturschleife umfasst eine zusammengefasste, schriftliche Rückmeldung des Kunden mit konkreten Änderungswünschen.

(2) Über die zwei kostenlosen Korrekturschleifen hinausgehende Änderungswünsche werden gesondert nach tatsächlichem Aufwand zu einem Stundensatz von 95 € netto berechnet. Slorify kündigt zusätzlichen Aufwand vor Beginn schriftlich an; eine Bestätigung des Kunden ist Voraussetzung für die Ausführung.

(3) Konzeptionelle Neu-Ausrichtungen oder grundsätzliche Design-Wechsel nach Freigabe einer Vorstufe gelten als neue Beauftragung und werden separat angeboten.

§ 7 Nutzungsrechte, Quellcode

(1) Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Werklohns überträgt Slorify dem Kunden ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrages erstellten Werken (Design, Layout, individueller Quellcode) für den im Vertrag vorgesehenen Verwendungszweck.

(2) Eine Übertragung der ausschließlichen (exklusiven) Nutzungsrechte oder der Urheberrechte bedarf einer separaten schriftlichen Vereinbarung und gesonderten Vergütung.

(3) Slorify behält sich das Recht vor, die für den Kunden erstellten Werke zu Referenzzwecken (Portfolio, Eigenwerbung, Wettbewerbe) zu nennen und in Auszügen abzubilden, sofern keine Geheimhaltungspflicht entgegensteht. Der Kunde kann dem widersprechen; ein Widerspruch ist schriftlich an hallo@slorify.com zu richten.

(4) An verwendeten Open-Source-Bibliotheken, Frameworks und Stockmaterial bestehen die jeweiligen Lizenzbedingungen der Drittanbieter fort.

(5) Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben sämtliche Werke und Werkteile Eigentum bzw. urheberrechtliches Werk von Slorify. Eine Nutzung vor Bezahlung ist unzulässig.

§ 8 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsregelungen mit den nachstehenden Modifikationen.

(2) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt

(3) Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzuzeigen. Slorify hat das Recht zur Nacherfüllung (Mängelbeseitigung oder Neuherstellung nach eigener Wahl). Erst nach zwei erfolglosen Nacherfüllungsversuchen kann der Kunde die weiteren gesetzlichen Rechte (Minderung, Rücktritt) geltend machen.

(4) Keine Mängelhaftung wird übernommen für Fehler, die durch

verursacht werden.

§ 9 Haftung

(1) Slorify haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie nach dem Produkthaftungsgesetz und im Rahmen einer von Slorify übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten — solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung von Slorify auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung sonstiger (nicht wesentlicher) Vertragspflichten ist die Haftung von Slorify ausgeschlossen.

(4) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Betriebsunterbrechung ist außerhalb der Fälle in Abs. 1 ausgeschlossen.

(5) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre. Der Kunde ist verpflichtet, eigene Datensicherungen vorzuhalten.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer von Slorify.

§ 10 Domain, Hosting, Drittanbieter

(1) Slorify ist nicht selbst Domain-Registrar und nicht selbst Hosting-Provider für den Endkunden, sondern vermittelt entsprechende Verträge mit Drittanbietern bzw. richtet diese im Auftrag des Kunden ein.

(2) Vertragspartner für Domain und Hosting wird ausschließlich der vom Kunden gewählte oder vorgeschlagene Drittanbieter. Es gelten dessen AGB. Slorify haftet nicht für Ausfälle, Preisanpassungen oder sonstiges Verhalten des Drittanbieters.

(3) Auf Wunsch übernimmt Slorify die laufende Pflege/Wartung gegen gesonderte Vergütung (Service-Vereinbarung, separate Beauftragung).

§ 11 Datenschutz, Vertraulichkeit

(1) Slorify verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der Vertragsdurchführung. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.

(2) Soweit Slorify im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten Dritter verarbeitet (z. B. Pflege eines vom Kunden betriebenen Kundenformulars), wird auf Anforderung des Kunden ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

(3) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei (Geschäftsgeheimnisse, technische Details, Preisstrukturen) vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus für 3 Jahre fort.

§ 12 Vertragslaufzeit, Kündigung

(1) Festpreis-Aufträge (Werkverträge gemäß § 631 BGB) enden mit Abnahme bzw. vollständiger Bezahlung. Eine ordentliche Kündigung durch den Kunden bleibt nach § 648 BGB möglich; Slorify behält den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen, mindestens aber auf den entsprechend § 648 S. 3 BGB pauschalierten Anteil.

(2) Laufende Service-/Wartungsverträge sind mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar, sofern keine längere Laufzeit individuell vereinbart wurde.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 12a Verzug des Kunden, Storno

(1) Storniert der Kunde einen erteilten Auftrag, so steht Slorify pauschalierter Schadensersatz wie folgt zu, ohne dass es eines Einzelnachweises bedarf:

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist. Slorify bleibt berechtigt, einen tatsächlich höheren Schaden konkret nachzuweisen und geltend zu machen.

(2) Bei Zahlungsverzug ist Slorify berechtigt, sämtliche Leistungen zurückzuhalten (insbesondere die Live-Schaltung der Webseite oder die Übergabe von Quelldateien) und das Hosting/Domain-Setup zu pausieren, bis sämtliche offenen Forderungen vollständig beglichen sind. Schäden des Kunden, die hieraus entstehen, gehen zu seinen Lasten.

§ 13 Höhere Gewalt

Slorify haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle aufgrund höherer Gewalt (Krieg, Aufruhr, Naturkatastrophen, Streiks, Pandemie-bedingte behördliche Anordnungen, längere Internet-/Strom-Ausfälle, Cyberangriffe Dritter) oder ähnlicher Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereiches von Slorify liegen. Die Lieferzeit verlängert sich angemessen; bei länger als 30 Tage andauernder höherer Gewalt sind beide Parteien zum Rücktritt berechtigt.

§ 14 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern (§ 13 BGB) steht bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular finden Sie in der Widerrufsbelehrung.

§ 15 Gerichtsstand, anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern, die in der EU ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, bleiben zwingende Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaates unberührt.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Berlin.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform (E-Mail genügt). Dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Klausel gilt diejenige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.

(3) Die Europäische Online-Streitbeilegung-Plattform (OS) ist erreichbar unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Slorify ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).